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Hot & Cold

ATT TEMPERATURE CHANGE SYSTEM

The SINGLE ATT temperature control system (‘Alternating Temperature Technology’) is a customisable system solution for variable-temperature water control in injection moulding, compression moulding and other moulding tools. As an active system, it circulates warm and cold water alternately through moulds and tools, thereby actively heating and cooling processes in a defined alternating pattern.

IMPROVED CYCLE TIMES

IMPROVED PART QUALITY

IMPROVED SURFACE FINISH

ELIMINATION OF WELD LINES

OUTSTANDING PRECISION

MEHR EFFIZIENZ DURCH KONTUR- ANGEPASSTE KÜHLKANÄLE

Die Effzienz einer variothermen Temperierung hängt nicht unwesentlich von der Gestaltung der Formwerkzeuge ab. Sie sollten günstige Wärmeleiteigen- schaften und eine geringe Masse besitzen sowie einen guten Wärmeübergang zur Kavität bieten, um schnelle Temperaturwechsel möglich zu machen.

Besonders geeignet sind Werkzeugeinsätze mit konturnah angeordneten Kühlkanälen. Diese Einsätze oder Elemente lassen sich beispielsweise aus den Daten eines D-CAD-Volumenmodells duch generative Fertigungsverfahren schichtweise aus Stahlpulver au auen. Auch Kühleinsätze mit äußerst komplexer Geometrie lassen sich so kurzfristig zu geringen Kosten und mit hoher Genauigkeit direkt herstellen.

VORTEILE VON ATT BEI DER VERARBEITUNG VON FASERVERBUNDSTOFFEN

Auch bei der Verarbeitung härtbarer Formmassen und der Herstellung von Composite-Strukturen bietet die variotherme Werkzeugtemperierung verschiedenste Vorteile für Prozess, Formteilfestigkeit, Oberflächenqualität und Wirtschaftlichkeit. Sie verkürzt die Zykluszeit durch Optimierung der Prozessschritte mit schnellerer Aushärtung und anschließender Abkühlung.

VORTEILE VON ATT BEIM SPRITZGIESSEN

Die variotherme Werkzeugtemperierung hat eine Reihe von Vorteilen, die sich positiv auf Prozesse, Bauteiloberflächen, Bauteilfestigkeit und die Kosteneffizienz von Produktionsprozessen auswirken.

ATT

  • Hält den Nachdruck auch in angussferneren Bereichen länger aufrecht und senkt den Bedarf an Einspritzdruck und Schließkraft
  • Verringert Eigenspannungen beim Spritzprägen dickwandiger optischer Formteile
  • Unterstützt die Bildung von Oberflächeneffekten wie Selbstreinigung oder Entspiegelung, die Abformung von Mikro- und Nanostrukturen sowie die Herstellung besonders glatter Oberflächen und hochwertiger Glanzoberflächen in Klavierlack-Optik
  • Sorgt für eine homogenere Ausrichtung von Glasfasern in technischen Teilen
  • Verlängert die Verschweißzeit für Schmelzefronten und reduziert Bindenähte
  • Senkt das Risiko von Verzug infolge Schwindung und verbessert so Maßhaltigkeit und Konstanz von Spritzgussteilen
  • Verkürzt die Zykluszeiten durch längeren Wandkontakt der Schmelzeagglomerationen mit dem Ergebnis einer verstärkten Kühlwirkung.

ZYKLUSABHÄNGIGE STEUERUNG

Zum System gehören bis zu vier externe Ventilstationen zum Umschalten der beiden Kreisläufe von Bypass- auf Werkzeugbetrieb mit beliebig wählbarer zeitlicher Ansteuerung und frei wählbaren maximalen oder minimalen Temperaturen pro Werkzeugzone.


Prinzipschema: Das Werkzeug wird in der Füllphase von warmem und in der Kühlphase von kaltem Medium durchströmt.

So lässt sich auch der Energiehaushalt im Temperatur-Wechselprozess optimieren. Signale für den Umschaltzeitpunkt zwischen kälterem und wärmerem Medium werden prozessabhängig von der Maschinensteuerung über programmierbare Ein- bzw. Ausgänge bereitgestellt.

  • Spritzgießen thermoplastischer Kunststoffe
  • Herstellung von Bauteilen aus Faserverbundwerkstoffe
  • Andere zyklische Prozesse mit Temperaturprofil
  • Partikelschäumen
  • Optische Linsen


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